Kindergarten St. Peter und Paul

Entstehungsgeschichte

Kindergarten Loiching “Das bestehende Schulgebäude in Loiching würde sich als Kindergarten eignen, es wären ausreichend Räumlichkeiten für diesen Zweck vorhanden” liest man im Protokoll der Sitzung des Gemeinderates von Loiching am 2. August 1977.

In besagter Gemeinderatssitzung ging es vor allem um den Neubau eines Schulgebäudes für die von der Regierung von Niederbayern zu Beginn des Schuljahres 1977/78 gebildete “Grundschule Loiching” mit dem Schulsprengel der Gemeindegebiete von Loiching (ohne Piegendorf, Massendorf und Oberteisbach) und Niederviehbach. Nachdem der Loichinger Gemeinderat gleichzeitig auch die Einrichtung eines Kindergartens beabsichtigte und dafür die Nutzung des Schulhauses in Weigendorf in Erwägung zog, hatte die Regierung in Landshut als Voraussetzung für die Genehmigung zum Bau einer Grundschule die Verwendung des Schulhauses in Loiching als Kindergarten zur Bedingung gemacht. So kam es in der gleichen Gemeinderatssitzung zum Beschluss des Bauantrages für ein Schulgebäude und zur Absichtserklärung, den Kindergarten im Loichinger Schulhaus einzurichten.

Bei einem Ortstermin im Herbst 1977 hatten zuvor Vertreter aus Kindergarten- und Schulabteilung der Regierung von Niederbayern sowie aus dem Bauamt des Landratsamtes Dingolfing-Landau die Eignung der Gebäude für einen Kindergarten bestätigt. Doch die Verwirklichung ließ auf sich warten.

Bürgermeister Reiner Schachtner teilte dem Gemeinderat in der Sitzung vom 20. Juli 1979 mit, dass die Gemeinde im Kindergartenbedarfsplan für das kommende Jahr 1980 mit drei Gruppen enthalten sei. Einstimmig erhielt er darauf hin den Auftrag, einen Planungsentwurf für den Kindergarten erstellen zu lassen.

Auf Grund der von Architekt Fritz Markmiller gegebenen Erläuterungen und unter Berücksichtigung der Notwendigkeit eines Kinderspielplatzes beim bestehenden Gebäude wurde eine Umbausumme von 120.000 Mark veranschlagt. In diesem Zusammenhang teilte der Bürgermeister auch mit, dass man mit einer staatlichen Förderung von einem Drittel der Kosten rechnen dürfe. Der Gemeinderat war sich einig, den Kindergarten als kommunale Einrichtung zu betreiben, im Gegensatz zu den seinerzeit überwiegend kirchlich geführten Kindergärten. Der “fromme” Name “Sankt Peter und Paul” trügt daher ein wenig, ist aber natürlich auf die Apostelfürsten als Patrone der nahe gelegenen Loichinger Pfarrkirche zurückzuführen. Einen Beitrag zur Finanzierung mit 10.000 Mark für jede Gruppe stellte auch die Kirche in Aussicht.

Nach dem Umzug der Grundschule in ihr neues Gebäude begann der Umbau des Loichinger Schulhauses zum Kindergarten und mit Beginn des Kindergartenjahres 1980/81 zogen 39 Mädchen und Buben in das Haus ein.

Rathaus und Kindergarten
Gut zehn Jahre später begann eine turbulente Zeit für das Kindergartenteam und dessen Schützlinge. Man ging ins “Exil” und bezog vorübergehend das benachbarte neue Rathaus. Von September 1993 bis zum Juli 1994 wurden umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsbaumaßnahmen am Kindergartengebäude durchgeführt, die 1.620.000 Mark kosteten. Während dieser Zeit musste man zwangsläufig Beeinträchtigungen im Kindergartenbetrieb hinnehmen. Um so größer war die Freude, als die Kinder und ihre Erzieherinnen mit Beginn des Kindergartenjahres 1994/95 wieder in ihren “neuen” Kindergarten umziehen konnten, in dem sich alle wohl fühlen, und in dem sie nun den 20. Geburtstag von “Sankt Peter und Paul” feiern können.

Im Mai 2010 konnte der Kindergarten St. Peter und Paul sein 30. Gründungsfest feiern. Unser Kindergarten hat sich unter der souveränen Führung von Kindergartenleiterin Theresia Steinberger in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt und innoviert und so an Ansehen über den Landkreis hinaus gewonnen.

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