Kindergarten-Shuttleservice mit dem kommunalen E-Mobil

Eintrag vom 08.10.2020

Corona zwingt auch das Haus für Kinder zu Umstellungen. So werden die einzelnen
Gruppen nach wie vor nicht nur getrennt voneinander betreut, auch der Bring- und Holdienst aus dem südlichen Gemeindebereich kann derzeit nicht für alle Kinder gemeinsam erfolgen. Für die Eltern bedeutete diese coronabedingte Vorgabe in den ersten Wochen des neuen Kindergartenjahres eine enorme Mehrbelastung, da der Kindergartenbus in der bisher gewohnten Weise nicht mit allen Kindern „am Bord“ verkehren durfte. Ein zweites Transportmittel war notwendig geworden. Seit dem Beginn der vergangenen Woche können nun zwei Busse eingesetzt werden. Im kommunalen E-Mobil, dem Nissan-Siebensitzer, wird rund ein halbes Dutzend „Spatzenkinder“ transportiert und der altbekannte Bus der Firma Mühlhofer wird für die etwas mehr als ein Dutzend „Mäusekinder“ eingesetzt.
Dabei muss an dieser Stelle nochmals unterstrichen werden, dass der Einsatz des Kindergartenbusses eine freiwillige Leistung der Gemeinde darstellt. Und auch die Trennung beim Transport, also der Einsatz von zwei Bussen, kann nur bewältigt werden, da die Gemeinde zum einen ihr E-Mobil unentgeltlich zur Verfügung stellt und zum anderen, weil sich einige ehrenamtlich tätige Mitbürger bereit erklärt haben, den freiwilligen Fahrdienst im E-Mobil zu übernehmen. Als Fahrer haben sich Bernd Schaffer, Anton Seifried, Hans Haßlbeck und Philipp Schmelzer zur Verfügung gestellt. Sie fahren die Kinder der Spatzengruppe aus Wendelskirchen und Weigendorf zum Kindergarten.
Anfangs können die Busfahrzeiten noch etwas variieren, da sich auch die Fahrer, die allesamt aus dem Raum Kronwieden kommen, erst an den Fahrplan und die Fahrtroute gewöhnen müssen. Dazu kommen die laufenden Behinderungen und Einschränkungen im Zusammenhang mit der Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt Loiching. Die Sperrungen zwingen die Fahrer aus Kronwieden bereits bei der Anfahrt zum Kindergartenbus, der an der Ladesäule beim Rathaus abgestellt ist, zu teils umständlichen Umwegen. Kathrin Pölsterl aus der Gemeindeverwaltung hat im Vorfeld die Koordination dieses Shuttleservices übernommen und hervorragend organisiert.
Trotz aller Freude über den beispielhaften und durchaus nicht selbstverständlichen Service der Gemeinde unter erschwerten Bedingungen verbleibt noch ein kleiner Wermutstropfen: Die Gemeinde sucht immer noch nach einer Busbegleitung für den Mühlhofer-Bus und erhofft sich diesbezüglich Unterstützung aus der Bürgerschaft.
In aller Regel obliegt es dem Bürgermeister, sich bei Vereinen, Verbänden, Initiativen und ehrenamtlichen Helfern aus den verschiedensten Anlässen heraus zu bedanken. Diesmal ist es eher umgekehrt: Ein dickes Dankeschön gebührt der Verwaltung, dem Bürgermeister und natürlich den ehrenamtlichen Fahrern dafür, dass diese freiwillige Leistung unter Coronabedingungen in erweitertem Umfange unentgeltlich für die Eltern wieder erbracht werden kann.

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