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Hildegard Karpfinger nach 31 Jahren offiziell verabschiedet

Eintrag vom 09.05.2022

31 Jahre im Dienste desselben Arbeitsgebers sind eine lange Zeitspanne, sie können je nach Arbeitsstelle aber auch sehr kurzweilig sein, zumal wenn man diese Zeit in der zentralen Anlaufstelle einer Kommunalverwaltung gearbeitet hat. Hildegard Karpfinger war seit dem 1. Februar 1991 im Vorzimmer des Bürgermeisters der Gemeinde Loiching angestellt und assistierte in diesen Jahren bis heute zu fast gleichen Teilen ihren beiden Dienstherren, denn Bürgermeistern Reiner Schachtner (von 1991 bis 2008) und Günter Schuster (von 2008 bis dato). Seit Juli 2020 (bis 31. Dezember 2023) befindet sie sich in Altersteilzeit, im April 2022 begann die Freistellungsphase. Coronabedingt musste die offizielle Verabschiedung jetzt auf Anfang Mai geschoben werden.
Als Hildegard Karpfinger ihren Dienst im Vorzimmer des damaligen ersten Bürgermeisters Reiner Schachtner antrat, waren die Umstände ihres Dienstbeginns nicht einfach. Ein tiefer Riss teilte die Gemeinde, ging quer durch den Gemeinderat, durch Parteien und Gruppierungen und selbst die kommunale Verwaltung war in zwei Lager gespalten (die älteren Mitbürger erinnern sich). Es waren Eigenschaften wie Zuverlässigkeit und unbedingte Loyalität gegenüber ihrem Dienstherren damals wie heute, die sie auszeichneten. Diese unterstrich auch Bürgermeister Günter Schuster bei ihrer rathausinternen Verabschiedung noch einmal, als er sich „für die langjährige, vertrauensvolle, loyale und zuverlässige Zusammenarbeit“, auch im Namen des gesamten Rathausteams, bei seiner scheidenden Mitarbeiterin bedankte. Als seine „rechte Hand“ im Vorzimmer als der zentralen Anlaufstelle in einer Kommunalverwaltung hatte sie, so Schuster, eine fordernde und nicht immer leichte Aufgabe zu erledigen. Persönlich und im Namen des gesamten Rathausteams bedankte sich der Bürgermeister für die geleistete Arbeit in den mehr als drei Jahrzehnten, verbunden mit allen guten Wünschen für den „Unruhestand“, für Gesundheit, Zeit und Freude mit der Familie und den Enkelkindern.
„Danke für die sehr schöne Zeit über viele Jahre hinweg, die ich als Sekretärin für dich und natürlich auch deinen Amtsvorgänger arbeiten durfte. Diese Zeit möchte ich nicht missen. Ich ging gerne ins Rathaus, mein Beruf als Sekretärin im Vorzimmer machte mir viel Freude und war mir immer wichtig!“ Und auch die guten Wünsche gab Hildegard Karpfinger an den Bürgermeister zurück: „Ich wünsche dir von Herzen weiterhin viel Glück, Freude, Schaffenskraft und Durchhaltevermögen bis 2026! Bleib gesund und mach weiter so!“ In ihren Dank bezog sie auch den dienstlich verhinderten geschäftsleitenden Beamten Christof Wittmann mit ein, mit dem sie nahezu zeitgleich vor mehr als 30 Jahren ihren Dienst angetreten hatte: „Wir haben in diesen vielen Jahren viel erlebt, es war eine bewegte, aber auch eine sehr schöne Zeit!“ An ihre Arbeitskolleginnen gewandt meinte sie: „Ihr seid für mich wie eine große Familie gewesen. Unter euch habe ich mich immer sehr wohlgefühlt. Es entstanden Freundschaften, die ich nicht missen möchte. Eine war für die andere da. Wir lachten viel miteinander, aber es gab auch Tränen in nicht so guten Zeiten. Danke dafür, dass ihr immer für mich da gewesen seid.“ Gerade dieser Zusammenhalt hatte sich in den vergangenen Monaten wieder gezeigt, als sie über einen längeren Zeitraum hinweg krankheitsbedingt ausgefallen war. „Von Herzen viel Glück, Ausdauer, Gelassenheit, Humor und Freude“ wünschte sie ihrer Nachfolgerin Kathrin Swierczek, die mit Beginn des Vormonats als Assistenz des Bürgermeisters ihre Arbeit angetreten hatte.

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