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Weigendorfs neu gestaltete Ortsmitte eingeweiht

Eintrag vom 09.10.2013

Feuerwehrgeräte und Dorfgemeinschaftshaus in Weigendorf der Bestimmung übergeben

Mit einem feierlichen Gottesdienst, einem Festakt vor den Neubauten von Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus und einem anschließenden gemeinsamen Mittagsmahl wurde im Beisein zahlreicher Ehrengäste am vergangenen Donnerstag, dem Tag der Deutschen Einheit, die neu gestaltete Ortsmitte von Weigendorf eingeweiht. Den „Tag der offenen Tür“ am Nachmittag nutzte eine große Anzahl von Besuchern zur Besichtigung des beeindruckenden Ensembles. Nach dem Kirchenzug unter Führung der Viehbachtaler Blasmusik feierlicher Zug mit Blaskapelle begrüßte Pfarrer Pater Marian Lukomski OFM Conv. in der voll besetzten Filialkirche Sankt Leonhard die Vereinsabordnungen mit ihren Fahnenträgern und alle Kirchenbesucher zum Gottesdienst, den er zusammen mit Kaplan Pitr Smichura aus der Pfarrei Slawoborze, der polnischen Partnergemeinde Loichings, zelebrierte. Von dort nahm eine stattliche Anzahl von Gästen aus den drei Feuerwehren und der Kommune mit Bürgermeister Marcin Ksiazek an der Spitze an der Einweihungsfeierlichkeiten teil. Als Zugeständnis an sie wurde das Evangelium des Tages auch in polnischer Sprache verkündet.
Am Ende des Gottesdienstes segneten die Geistlichen ein von Fahnenmutter Hannelore Wimmer für die Neubauten gestiftetes Kruzifix, das anschließend im Festzug zu den Feierlichkeiten auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses mitgetragen wurde. Nachdem sich alle Festgäste dort versammelt hatten, erteilte Pater Marian den imposanten Gebäuden mit ihren vielen Räumlichkeiten den kirchlichen Segen. Das Gebäude wird gesegnet. Anschließend begrüßte Bürgermeister Günter Schuster bei strahlendem Herbstsonnenschein die Anwesenden. Kommune bedeute Gemeinschaft, stellte der Bürgermeister zu Beginn seines Grußwortes fest. Der Leitgedanke Gemeinschaft sei auch der Grund für die beiden kommunalen Neubauten, die nun ihrer Bestimmung übergeben werden. Schlüsselübergabe So würde es das Feuerwehrhaus ohne den Gemeinschaftssinn der Dienstleistenden in der Wehr nicht geben, getreu ihrem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Das zweite neue Gebäude soll Anlaufstelle und Herberge der Dorfgemeinschaft Weigendorf sein, also ein Haus der Gemeinschaft für die Gemeinschaft, energetisch auf dem modernsten Stand mit Energie sparender Beleuchtung und fernwärmebeheizt sowie vor allem barrierefrei. Bauzeit und Kosten konnten durch eine sehr große Zahl von freiwilligen Arbeitsstunden der Dorfbevölkerung so gering wie möglich gehalten werden. Dafür gebühre allen voran Kommandant Albert Selmannberger und Stellvertretendem Vorstand Erich Waitl der FF Weigendorf sowie dem Sprecher des Arbeitskreises Dorfentwicklung Gemeinderat Ludwig Czapka großer Dank. Diese Drei hätten auch die Bauleitung und Koordinierung der Arbeitseinsätze übernommen. In seinen weiteren Ausführungen ging das Gemeindeoberhaupt detailliert auf die Planungen und den Bauverlauf bis zur Fertigstellung der Neubauten ein (Der DA berichtete darüber ausführlich in seiner Ausgabe vom 1. Oktober dieses Jahres).
Bezug nehmend auf den Tag der Deutschen Einheit zeigte sich der Bürgermeister besonders über die Anwesenheit „unserer polnischen Freunde aus Slawoborze“ erfreut. Die tiefe Freundschaft mit Menschen aus Polen sei ein bewundernswertes Zeichen der Hoffnung und der Menschlichkeit, nachdem Deutschland vor 74 Jahren durch seinen Überfall auf das Nachbarland den Zweiten Weltkrieg mit seinen verheerenden Folgen verursacht habe.
Im Anschluss an sein Grußwort überreichte Günter Schuster die Schlüssel an die FF Weigendorf und den Arbeitskreis Dorfentwicklung Weigendorf. Als Zeichen besonderen Dankes erhielten Albert Selmannsberger, Erich Waitl, Ludwig Czapka und Karl Kastl, der allein sämtliche
Malerarbeiten im Außen- und im Innenbereich ausgeführt hatte, ein Bierkrügerl mit dem Wappen der Gemeinde. Für die Caritas-Sozialstation bekamen Daniel Schneider und Roswitha Schindlbeck einen Wappenteller der Gemeinde Loiching überreicht. Mit einer Ehrenurkunde der Gemeinde für seine besonders hervorragenden Verdienste zeichnete das Gemeindeoberhaupt Albert Selmannsberger aus.
Als Nächster ergriff Ludwig Czapka das Wort. Er bedankte sich namens des Arbeitskreises Dorfentwicklung für die vielfältige Unterstützung bei der Planung und Errichtung der Neubauten allen voran bei Bürgermeister Schuster und Geschäftsleitendem Beamten Wittmann. Nicht ohne Stolz berichtete er davon, dass mit maßgeblicher Beteiligung von Feuerwehr und Arbeitskreis die ursprünglich auf 960 000 Euro geschätzten Kosten für das Bauvorhaben mit Außenanlagen auf 680 000 Euro gesenkt werden konnten und man jetzt kostenmäßig eine „Punktlandung hinlegen“ könne.
Stellvertretender Amtsleiter Josef Reidl lobte in seinem Grußwort die Eigeninitiativen von Gemeinde und Dorfgemeinschaft Weigendorf zur Entwicklung der Ortschaft. Das sei ganz im Sinne des Amtes für Ländliche Entwicklung und in erster Linie auch der Grund für die Bezuschussung der Baumaßnahmen aus Mitteln der EU und des Freistaates Bayern gewesen.
Kreisbrandrat Josef Kramhöller gratulierte in seiner Ansprache der Feuerwehr und der Dorfgemeinschaft zu ihren neuen Räumlichkeiten. Diese würden sicher auch von der Jugend des Ortes und seiner Umgebung gerne genutzt. Er wünsche, dass sich zahlreiche weibliche und männliche Jugendliche dadurch auch zum Eintritt und zum Dienst bei der Freiwillen Feuerwehr animieren lassen. Als Vorbild für sie zeichnete der Kreisbrandrat fünf Kameraden der Weigendorfer Wehr für ihren langjährigen aktiven Dienst aus. Für 25 Jahre Josef Hackl, Josef Hötschl und Rupert Waitl sowie für 40 Jahre Martin Ingerl und Max Thalhammer.
Landrat Heinrich Trapp stellte gleich zu Beginn seines Grußwortes fest, dass „Weigendorf noch nie so schön war wie jetzt“. Die oftmaligen Auszeichnungen des Ortes in verschiedenen Wettbewerben sowie die Zusammenarbeit der Vereine und der Dorfbevölkerung sei lobenswert, die Feuerwehr immer da, wenn man sie brauche. Weigendorf dürfe mit Recht stolz darauf sein, welche rasante Entwicklung das Dorf seit Beginn des letzten Jahrhunderts genommen hat.
Bürgermeister Marcin Ksiazek gratulierte im Namen der Partnergemeinde Slawoborze und ihrer drei Feuerwehren zu den gelungenen Bauten und überreichte zusammen mit ihnen eine Statue des heiligen Florian sowie eine große Erinnerungskerze.
Für den Patenverein Loiching der Freiwilligen Feuerwehr Weigendorf sprach Kommandant Karl Fleischmann ein Grußwort. Die Loichinger Kameraden hatten sich ein originelles Geschenk ausgedacht, das auch gleich von den Weigendorfern ausprobiert werden musste. Es war eine Atemschutzausrüstung, deren Sauerstoffflaschen allerdings mit schnappsverdächtiger Flüssigkeit gefüllt waren, die Vorstand Sebastian Gnambs mittels einer mit einem Saugrüssel versehenen Schutzmaske verkosten durfte.
Kommandant Albert Selmannsberger trat als Letzter ans Rednerpult. Auch er schilderte nochmals detailiert die Baugeschichte von Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshaus. Mit berechtigtem Stolz zog er Bilanz über die bis dato erbrachten Stunden an Eigenleistung. „2831 Stunden von 120 Personen an 83 verschiedenen Terminen erbracht entsprechen einem Betrag von 56620 Euro“, stellte er fest. Ein sehr kleines Team habe auch während der Bauabwicklung Architektenleistungen übernommen, was eine Einsparung nach der Honorarordnung von etwa 55000 Euro bedeute. Mit sehr geringen Kosten konnte man das alte Gerätehaus ebenfalls sanieren, das nun dem Obst- und Gartenbauverein sowie dem IBV zur Verfügung steht.
Mit der von allen Anwesenden gesungenen Bayernhymne „Gott mit dir, du Land der Bayern“ wurde der Festakt beendet, dem sich ein gemeinsames Mittagsmahl anschloss. Beim „Tag der offenen Tür“ am Nachmittag hatten die Besucher auch Gelegenheit bei einer Diaschau von Georg Schindlbeck mit alten und neuen Fotos aus Weigendorf sich bildlich an viele Ereignisse im Ost zu erinnern.

Auszug aus der Gästeliste
Pfarrer Pater Marian Lukomski OFM Conv., Kaplan Pitr Smichura aus der Pfarrei Slawoborze, Landrat Heinrich Trapp, Kreisbrandrat Josef Kramhöller, Kreisbrandinspektor Hans Maier, Kreisbrandmeister Josef Dausend, Kommandant Albert Selmannsberger mit Stellvertreter Max Waitl undVorstand Sebastian Gnambs mit Stellvertreter Erich Waitl sowie Fahnenmutter Hannelore Wimmer von der Freiwilligen Feuerwehr Weigendorf, Kommandant Karl Fleischmann und Vorstand Wolfgang Melzl von der Freiwilligen Feuerwehr Loiching, Kommandant Lorenz Rothlehner und Vorstand Karl Wippenbeck von der Freiwilligen Feuerwehr Wendelskirchen, Bürgermeister Marcin Ksiazek aus der Partnergemeinde Slawoborze mit Gemeinderäten, Schuldirektorin Danuta Fic sowie Abordnungen der drei Gemeindefeuerwehren Slawoborze, Powalice und Rokosowa, Ehrenbürger sowie Altbürgermeister Max Haslbeck und Reiner Schachtner, Träger der Goldenen Bürgermedaille Sebastian Gnambs und Hans Poost, Stellvertretender Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung in Landau Josef Reidel mit Michael Kreiner, Arbeitskreis Dorfentwicklung Weigendorf mit seinem Sprecher Ludwig Czapka, Caritasgeschäftsführer Dingolfing Daniel Schneider, Leiterin der Caritas-Sozialstation Loiching-Niederviehbach Roswitha Schindlbeck, Stellvertretende Bürgermeister Harald Schwarz und Karl Wippenbeck mit den Gemeinderäten von Loiching, Geschäftsleitender Beamter Christof Wittmann und Hildegard Karpfinger von Bürgerbüro Loiching, Bauhofleiter Reinhard Westermeier mit seinem Team, Architekt der Neubauten Norbert Eichner, Landschaftsarchitekt der Außenanlagen Martin Karlstetter, Abordnungen der drei Weigendorfer Ortsvereine Freiwillige Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein sowie IBV.

Hans Poost

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