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Petition gegen die Einlagerung von Fremdcastoren

Eintrag vom 08.11.2018

Hier erhalten Sie Informationen .

Wie Sie seit mehr als drei Jahren der Presse entnehmen können, beabsichtigt die Bundesregierung die Rücknahme von radioaktivem Atommüll aus England und Frankreich um ihn unter anderem im Brennelementebehälterlager in Niederaichbach (Bella) einzulagern. Die entsprechenden Anträge wurden bereits gestellt.

Der Landkreis Landshut, der Markt Essenbach und die Gemeinde Niederaichbach haben den Verantwortlichen deutlich gemacht, dass das Brennelementebehälterlager Niederaichbach für die Einlagerung nicht zur Verfügung steht, da die Sicherheitseinrichtungen für einen eventuell undichten Fremdcastorentyp nicht vorhanden sind.
Deshalb möchte die Gemeinde Niederaichbach, dass die restlichen Castoren dort eingelagert werden, wo alle bisher zurückgelieferten Castoren eingelagert wurden, nämlich im Zwischenlager Gorleben in Niedersachsen.
Dieses Zwischenlager wurde auch eigens dafür geplant, genehmigt und gebaut.

Im Zwischenlager in Gorleben bestehen ausreichend Einlagerungskapazitäten. Es besitzt eine sog. „heiße Zelle“, die für 13 Millionen Euro aufwendig errichtet wurde und genau für den verwendeten Castorentyp ausgerichtet ist, das heißt, dass bei Undichtigkeit dieser wieder hinreichend repariert werden kann. Die Gemeinde Gorleben akzeptiert die Aufnahme der Castoren in das dortige Zwischenlager, jedoch behindern politische Egoismen diese einfache Lösung.

Die Gemeinde Niederaichbach hat einen Rechtsanwalt beauftragt, die Änderungsgenehmigung für die Einlagerung von Fremdcastoren zu verhindern. Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um weiteren für die Gemeinde Niederaichbach negativen Entwicklungen direkt entgegenzuwirken, sowie dem Rechtsanwalt zuzuarbeiten und die sog. ASKETA (= Zusammenschluss aller Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen, Vorsitz 1. Bürgermeister Josef Klaus) so gut es geht zu unterstützen.

Weiter wird aktuell eine breit angelegte Unterschriftenaktion mit dem Ziel durchgeführt, sich hierdurch Gehör in Berlin bei den verantwortlichen Stellen verschaffen zu können.

Eine Unterschriftenaktion findet online auf https://www.openpetition.de/petition/online/atommuell-schaffung-von-endlagern-vermeiden-bevoelkerung-schuetzen statt, mit dem Ziel die Initiative bundesweit zu verbreiten. Je mehr Unterschriften, desto größer wird das politische Gewicht.

Unterschriftslisten liegen auch bei uns im Rathaus aus.

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